3. Oktober 2021

Spendenaktion für Menschen in Nepal Juni 2021


Im Sommer 2021 konnte ich eure Spenden wieder nicht persönlich nach Nepal bringen und dort verteilen. Der harte Lockdown und die Quarantäneregeln haben eine Reise nach Nepal unmöglich gemacht. Ihr wisst, dass es in Nepal keine staatlichen Hilfen für die Opfer von Coronar gibt. Die indische Variante schwabte in 2021 über die Grenze in das kleine Land im Himlaya und die Krankenhäuser waren in kürzester Zeit völlig überfordert mit den vielen Kranken. Es bildeten sich lange Schlange vor den Krankenhäusern wo die Menschen warteten und leider auch starben, weil die Hilfe zu spät kam. Für alle die im Tourismus tätig sind, gibt es seit März 2020 keine Einkommensmöglichkeit denn der Tourismus ist zum Erliegen gekommen. Auch wenn die Pflicht zur 10-tägige Quarantäne bei Einreise in Nepal für Geimpfte und Genesene Ende September 2021 aufgehoben wurde word es noch lange dauern bis sich der Tourismus erholt hat und die Gäste zurückkehren in das wuderschöne Land im Himalaya. Obwohl ich das Geld nicht persönlich verteilen konnte habt ihr mir wieder über 3000 Euro anvertraut. Ich habe das Geld überwiesen und mein Freund hat das Geld vor Ort verteilt.

Vielen Dank an alle!

Wer bei unseren Spendenaktionen mitmachen möchte verwendet bitte das folgende Konto:

Nepali-Deutsche Gesellschaft
Berliner Sparkasse
IBAN: DE94 1005 0000 0730 0305 47

Um eine Spendenbescheinigung zu erhalten bitte folgenden Verwendungszweck angeben:
Andreas Projekte, Name und Adresse


1. Pabitra Samaj Sewa Nepal
2. Binod, Ram, Sapana und Dilmaya
3. Praramva Foundation

Pabitra Samaj Sewa Nepal
Pabitra Samaj Sewa Nepal so heißt die nichtstaatliche soziale Organisation, die Dikshya leitet. Dikshya gründete Pabitra Samaj Sewa Nepal für Bedürftige im Jahr 2002. Sie kümmert sich um Obdachlose, Notleidende, Behinderte und Waisenkinder. Für Dikshya ist es besonders scjwierig ihre Schützlinge auch während der Pandemie zu versorgen: es kommen keine Touristen ins Land, von denen sie Spenden erhalten kann. Sie muss den Kontakt zu anderen möglichst minimieren, denn wenn sie erkrankt, wer kümmert sich dann um die Heimbewohner*innen? Je länger die Pandemie andauert um so schwieriger ist es für Dikshya ihre Aufgabe zu erfüllen.



Binod, Ram und Dilmaya
Wie beim letzten Mal haben wir drei Menschen, die im Tourismus arbeiten mit Spenden geholfen. Binod, Ram und Dilmaya haben seit Monaten kein Einkommen mehr, da der Tourismus durch die Pandemie zum erliegen gekommen ist. Seit März 2020 keine Trekkingtouren mehr und somit keine Möglichkeit den Lebensunterhalt zu verdienen. Durch unsere Unterstützung können die drei ihre Familien zumindest für eine Zeit ernähren.

Praramva Foundation
Die Praramva Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die von Kalpana Chettri seit 2011 geleitet wird. Die Foundation ist keiner Drittorganisation angeschlossen und ist weder politisch noch religiös ausgerichtet und erhält keine staatliche Unterstützung. Seit Jahren widmet sich die Foundation ausschließlich der Unterstützung von Bedürftigen und der Zusammenarbeit mit den Einheimischen in den ländlichen Gebieten Nepals. Es werden Lösungen für soziale, wirtschaftliche, physische, geschlechtsspezifische und ökologische Probleme erdacht und mit Hilfe von Spenden umgesetzt. Nach den schweren Erdbeben 2015 hat die Foundation im ganzen Land den vielen betroffenen geholfen. Auch während der Pandemie blieben die Mitglieder der Foundation nicht untätig: im letzten Jahr verteilten sie in abgelegene Gebiete 10.000 Erste-Hilfe-Sets und 129.530 PSA-Schutzkleidungs-Sets. Die Foundation hat auch Sauerstoffkonzentratoren und Beatmungsgeräte für einige Krankenhäusern bereitgestellt.
In diesem Jahr unterstützen sie auch die Opfer der Flut. Im Juni 2021 wurden durch übermäßige Monsunregen große Teile des Landes überschwemmt. Auch im Bergbezirk Manang (3500 m) wurden im Dorf Tal 56 Familien durch die Flut obdachlos. Viele der zerstörten Häuser waren Lodges, die seit mehr als 1,5 Jahren auf Tourist*innen gewartet haben. Der Herbst 2021 ist die vierte Saison in der kein oder kaum Tourismus stattfindet in Nepal und nun wurden durch die Flut auch noch die Unterkünfte für die Touristen zerstört. Die Foundation verwendet unser Geld, um den Flutopfern in Manang zu helfen.